
arbeitsweise. Meine therapeutische Haltung
Als systemische Psychotherapeutin gehe ich von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus, insofern sehe ich Menschen, die zu mir kommen, als „Expertinnen
und Experten ihrer selbst“. Als professionelle Außenseiterin Ihres familiären und sozialen Umfeldes gestalte ich das psychotherapeutische Gespräch neutral und unvoreingenommen mit Respekt und höchster Wertschätzung für das „Geworden-sein“ von Menschen und ihren Lebensgeschichten. Mein Anspruch ist, Ihnen einen Ort zu ermöglichen, an dem Sie sich aufgehoben, gesehen und wahrgenommen fühlen.
Als Expertin für Veränderungsprozesse darf ich aber auch liebevoll aufrütteln und neue Ideen und Perspektiven einbringen. Dies kann in Gesprächen oder mittels anderer
Interventionsmethoden geschehen. Zum Einsatz können unter anderem z.B. das Systembrett, Timeline-Arbeit, narrative oder hypnosystemische Übungen und
verschiedene Fragetechniken, kommen.




In der systemischen Therapie werden Klient:innen nicht isoliert betrachtet, sondern im
Kontext der Beziehungen und der sozialen Umfelder. Diese Systeme können Familien,
Paare oder andere Gruppen sein. Der Grundgedanke ist, dass Probleme oft nicht nur auf
das Individuum selbst zurückzuführen sind, sondern auch auf die Dynamiken und Muster
innerhalb eines Systems, in dem die Person lebt.
Aus einer systemischen Sichtweise gehe ich von der Annahme aus, dass meinen
Klientinnen und Klienten – „nichts fehlt“ – , dass sie schon über alle notwendigen
Ressourcen verfügen, um ihre Probleme zu lösen, allerdings momentan den notwendigen
Zugang dazu nicht haben. Auch das ist Teil des therapeutischen Auftrages, wieder Zugriff
zu verschütteten Kräften und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Ich sehe mich als Wegbegleiterin in schwierigen Zeiten.
In der systemischen Therapie werden Klient:innen nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext der Beziehungen und der sozialen Umfelder.
Gemeinsam. Weiter. Gehen.
